Dienstag, 7. November 2017

100 Jahre Oktoberrevolutionen

Dies habe ich gestern auf meinen Blog gelegt. 80 Jahre nach meiner Geburt. Und immer noch treibt dies Ereignis viele Menschen zur Weißglut und treibt sie, die GROßE SOZIALISTISCHE OKTOBERREVOLUTION mit Dreck zu bewerfen. Wer sind denn hier die bornierten Idioten, die uns aber gerne Beschränktheit vorwerfen? Wir sind diejenigen mit dem weiten Blick, die beide Seiten betrachten! Wir können ohne Probleme die Errungenschaften des Kapitalismus anerkennen und die Fehler dieses ersten großen Experimentes aufdecken, diskutieren, um sie möglichst beim nächsten Mal nicht zu wiederholen. Ihr glaubt natürlich nicht an ein nächstes Mal, ganz wie Zar Nikolai. Er glaubte, mit Kanonen die kommende Revolution in Schach halten zu können. Trotzdem schlachtete er aus lauter Angst vor dem Winterpalast arme, hungernde und waffenlose Bauern und Arbeiter ab, die ein Stück Brot verlangten. Aber die Revolution wird wiederkommen, wenn es dem imperialistischen, raubgierigen Kapitalismus nicht aus lauter Blödheit vorher gelingt, die Welt zu zerstören.

100 Jahre Oktoberrevolution


Russische Revolutionsfeier im 'Rossiya'-Theater

Die Sozialistische Oktoberrevolution feiert ihr 100-Jahres-Jubiläum am 7. November. Präsident Putin und die Regierung ignorieren das Jubiläum und das Staatsfernsehen sendet Programme, die auf verschiedene Weise die Oktober-Revolution auf einen (von Deutschland finanzierten) Staatsstreich und ein Unglück für Russland reduzieren. Das Jubiläum wird jedoch rundum in Russland gefeiert, von politischen Organisationen, die sich immer noch zum Erbe von 1917 bekennen. Die Kommunistische Partei füllte gestern das „Rossija“Theater in Luzjniki mit einem prächtigen Konzert ( https://kprf.ru/photoreports/612.html).


Publikum bei der Revolutionsfeier

In St. Petersburg ist das Jubiläum mit einem 3 D- Bildspiel beim Panzerkreuzer Aurora gefeiert worden, der imm noch gegenüber dem Winterpalast vertäut liegt.

Im Rahmen des Diskussionsklubs Valdai hat es einzelne Beiträge gegeben mit einer positiveren Bewertung der Oktoberrevolution. Der britische Historiker David Lane war einer von ihnen. Laut Lane trug die Oktoberrevolution zu einer
gleichgestellteren Gesellschaft bei. Wenn die reichsten Prozent 18 % des Nationaleinkommens 1905 hatten, dann fiel ab 1927 und weiter dieser Anteil auf 4 bis 6 %: In den USA lag der Anteil zu jener Zeit bei 22 % (http://valdaiclub.com/a/highlights/the-significance-of-the-october-revolution-of-1917/ ).

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